„Seid Vorübergehende.“

„Seid Vorübergehende.“ Dieser Ausspruch Jesu im Thomas Evangelium zeigt uns in nur zwei Worten den Weg.


Er fasst die moderne Verhaltenstherapie, die Psychologie sowie die spirituellen Lehren treffend zusammen. Lass los, was du nicht bist, dann erkennst du, was du bist.[1] Das ist der Weg zu unserer persönlichen, sowie auch zu unserer spirituellen Identität.

Lass los; was Du gelernt hast, erkenne und beseitige das Ego und den Moralismus. Lebe Dein Leben in vollem Bewusstsein. In vollem Bewusstsein Deiner selbst. Erkenne alles unbewusste, alles was Dich gefangen hält, nutze es.
Erkenne Deine Situation, Deine Gedanken, Deine Wahrnehmungen und die Gefühle, die sie auslösen. Bewerte Deine Erinnerungen, Meinungen, Dein Wissen und Deinen Körper. Akzeptiere und verstehe Deine Anlagen, Deine Talente und Schwächen.

Ich möchte ich Euch zeigen, wie man Kontakt mit sich, seiner Seele, mit dem Heiligen Geist, mit dem Göttlichen in uns aufnehmen kann.

Dies setzt Selbsterkenntnis, Glaube und Willen voraus. Du benötigst Liebe und selbstverständliche Anteilnahme, Mitgefühl und noch einmal Willen. Du musst am Ball bleiben und Dich nicht beirren lassen.
Auf diesem Weg, Deinem Weg zum Licht, verspreche ich Dir Erkenntnis, die Dein ganzes Leben verändern wird. Erkenntnis kann die Welt verändern.

Erkenntnis, ist es nicht das, wonach wir Menschen trachten, schon immer trachteten, unsere ganzen Leben lang, seit Generationen und Generationen, seit Jahrhunderten, Jahrtausenden, von Anfang an? Erkenntnis, die wir Menschen schon haben, schon seit Jahrtausenden, eigentlich schon von Anfang an. Die Erkenntnis liegt bereit, wir müssen nur inne halten, uns ihr hingeben. Wir müssen sie nur ergreifen und sie annehmen, aber ich sage Euch es ist nicht einfach.
Die großen Glaubenslehrer haben sie uns den Weg schon vor Jahrtausenden aufgezeigt. Sie haben in Gleichnissen geredet, weil diese Bildsprache einen direkteren Zugang zu unserem Herz ermöglicht. Eine direkte Erkenntnis durch fühlen, Verstehen durch fühlen in unseren Herzen.

Es ist nicht einfach zu verstehen, wer oder was wir sind, in welchem Zusammenhang wir und alles zueinander steht, was unser Ziel ist. Es ist ein Weg voller Schmerzen. Schmerzen und Selbstaufgabe.

Ja Selbstaufgabe, weil wir das, was wir bis dahin waren hinter uns lassen und unser wahres Selbst erkennen und annehmen müssen. Es ist nicht einfach zu erkennen, dass wir uns das ganze bisherige Leben etwas vor gemacht haben, falschen Zielen gefolgt sind und das wesentliche verloren haben.

Aber wir sind nicht alleine, wir befinden uns in Gesellschaft; mit fast der kompletten Menschheit. Die wenigen Erleuchteten in der Geschichte und besonders im Jetzt müssen wir suchen. Wir alle verhindern, dass sie sich entfalten können, wir und die Gesellschaft, so krank wie sie ist. So krank, wie wir sind. Wir alle sind auf der Suche nach dem besonderen. Uns wird vermittelt, dass wir etwas Besonderes sind, wir wollen etwas besonderes sein, Besonderes erleben. Wir spüren die leere in uns und wollen sie füllen.

Wir ständig suchenden, auf der Suche nach dem Sinn, nach Erfüllung, nach Glück.

Wir haben eine Gesellschaft geschaffen, die genau dem entgegenwirkt. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die uns sagt, Du kannst alles schaffen, wenn Du nur willst. Wir setzen uns über andere und finden das ganz normal, wir leben im ständigen Wettbewerb miteinander. Wir sind eine Gesellschaft, die auf Egoismus basiert. Wir haben den Egoismus zu unserer Staatsform erkoren. Und doch ist es genau das was uns stört, weil wir im Egoismus nie Erfüllung finden werden. Eventuell kurzfristig, aber wenn unsere Bedürfnisse gestillt und unser Status für uns normal geworden ist, wollen wir mehr, mehr, immer mehr. Es endet nie.

Wir Menschen sind soziale Wesen. So sind wir gemacht. Wir sind so gemacht, dass uns unsere Nächsten am Herzen liegen, nicht nur der enge Kreis, sondern alle und alles. Das ist unsere Natur.

Wir sind geschaffen, um zu erhalten, nicht um zu zerstören, um zu schaffen, nicht zu verhindern, Leben bejahen, nicht verneinen. Wir sind geschaffen für Nächstenliebe, Erhalt der Schöpfung, für die Gleichheit aller Menschen.

Was fehlt uns also?

Uns fehlt Gerechtigkeit. Uns fehlt Gerechtigkeit und Verbundenheit, Liebe und Einsicht. Glaube, Liebe, Hoffnung. Uns fehlt Selbsterkenntnis, das Verständnis für Zusammenhängen, uns fehlt die Erkenntnis von Gut und Böse. Wir setzen immer noch Erfolg mit Rechtschaffenheit gleich, sogar, wenn der Erfolg nur darauf beruht, dass andere ausgenutzt werden. Wir alle müssen uns ändern. Wie oben erwähnt können die wenigen, die es schon verstanden haben nichts ausrichten, wenn sie alleine stehen. Nur wir alle zusammen können die Gerechtigkeit schaffen, die wir alle so dringend benötigen.
Stellt es Euch einmal vor………..
Wie weit wären wir, wenn wir vor 2000 Jahren die Lehren angenommen hätten, wenn wir in Liebe zusammen, einer für den anderen einstehen würde. Wenn jeder in seinen Möglichkeiten daran arbeiten würde. Wenn wir den Egoismus besiegt hätten, wenn unsere Idole nicht Krieger und Manager wären sondern Frieden und Nächstenliebe wären. Wenn wir die Schöpfung bewahren und auf die Natur achten würden.

Wir haben, im Besonderen in den letzten Jahrhunderten seit der Industrialisierung, eine Welt geschaffen, die auf Zerstörung und  brutale Ausnutzung der Ressourcen fußt, auf Ausnutzung von menschlichen und natürlichen Ressourcen. Wir denken, das sei der einzige Weg, uns dieses Leben zu ermöglichen. Aber dem ist nicht so. Wir müssen endlich umkehren, müssen Verantwortung übernehmen für uns, unser Familien, unsere Kinder (und nicht nur der nächsten Generation), für unsere Nächsten,  die Stadt, das Land, den Kontinent, die Welt, für Freund und auch Feind für die gesamte Schöpfung. Wir müssen uns auf den Weg begeben, den Weg endlich Erwachsen zu werden, jeder einzelne, die ganze Menschheit.

Der erste Schritt auf dem Weg ist die Selbsterkenntnis, wir müssen erkennen, wer und was wir sind. Das ist für sich schon eine Mammutaufgabe, die die meisten in Ihrem ganzen Leben nicht erreichen oder überhaupt begreifen.

Aber das muss sich ändern.

Wir haben heute so viele Möglichkeiten. Möglichkeiten uns zu Vernetzen, Erfahrungen und Wissen auszutauschen. Traurig, dass es dabei meist nur um belangloses Zeug geht, mit dem wir das Internet verseuchen.

Ich bin aber optimistisch, dass wir uns ändern, dass wir uns wieder interessieren.

[1] Vgl. „Das Thomas-Evangelium“ von Ralph Skuban

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