Tag8 – Aufbruch, Veränderung und Neuanfang – Die Stunde null

 

Alle und alles verläuft in den bekannten Bahnen, wir haben uns mit der Gesellschaft, mit dem System abgefunden. Haben akzeptiert, dass der, der andere ausnutzt, der der rücksichtslos ist, weiter kommt. Dass der der lügt, betrügt und sich bereichert als erfolgreich gilt. Im Alten Testament herrscht noch der Gedanke, dass der Rechtschaffende Erfolg hat. Dieses Denken haben wir immer noch. Demnach ist der Erfolgreiche auch Rechtschaffend. Das ist ein Irrtum, in der heutigen Zeit, eigentlich schon immer verhält es sich genau umgekehrt.
Erfolg beruht meist darauf, dass andere auf der Strecke bleiben, das sich einige über viele stellen und dafür einen unangemessenen Lohn erhalten.
Das Glück gehört in unserer Gesellschaft nicht dem Tüchtigen, sondern dem Rücksichtlosen. Das zieht sich durch die ganze Gesellschaft, wir werden von diesem Prinzip beherrscht. Jeder/jede einzelne, jedes Dorf, jede Stadt, jede Firma, jede Fabrik. Ein durchschnittlicher deutscher  Dax-Vorstand verdient heute das 200-fache eines durchschnittlichen Arbeiters in dem Unternehmen für das er arbeitet.
Das sind die Personen, zu denen wir aufschauen, unsere wirklichen Idole. Ganz interessant ist dabei, dass diese Personen denken, sie würden es tatsächlich verdient.
Rücksichtslosigkeit endet aber nicht am Fabriktor, sie durchzieht unsere gesamte Gesellschaft, unsere Länder, Staaten, die ganze Welt.

Rücksichtslosigkeit und Egoismus grenzt aus, schafft Distanz und fördert den Hass auf andere. Wir sind so in unserem Egoismus gefangen, dass wir es gar nicht mehr merken. Wir lenken uns damit ab, uns selbst, unsere Gruppe, Staat, Gesinnung, Glaube als richtig zu empfinden, wir hinterfragen nichts. Die Fixierung auf diese Gruppen, die uns abgrenzt, uns für gut und andere für schlecht hält ist zu unserer Religion geworden. Wir sagen, dass unsere Art zu leben die einzig richtige ist, unser Wertesystem, unser Land, unser Glaube alternativlos ist.
Wir grenzen uns ab und andere aus. Wir führen Kriege im Namen von Gott, König, Vaterland, Glaube, und schon immer wegen unserem Götzen, dem Geld, also aus wirtschaftlichen Interessen. Was uns allerdings dabei fehlt ist Gott. Wir entfernen uns immer weiter von Ihm. Jeder, der wegen seinem Glauben ein Verbrechen begeht, mordet, ausgrenzt, diskriminiert handelt nicht im Glauben an Gott, sondern aus einem falschen Glauben. In allen oben genannten Gruppen liegt die große Versuchung falsches zu tun. Es ist einfacher, auszugrenzen, in der Gruppe fühlen wir uns sicher, geliebt, bestätigt. Wir ziehen an einem Strang, wenn meine Gruppe wichtig ist, einflussreich, reich, mächtig ist, dann sind wir es auch.

Aber wir liegen falsch damit, wir müssen es endlich erkennen und uns, unser Umfeld, unsere Stadt, unser Land , wir müssen die ganze Welt ändern, sonst ist es bald zu spät.
Wir müssen die Schwelle übertreten, den ersten Schritt machen.  Stunde null. Jetzt ist die richtige Zeit, bevor die Ungerechtigkeit noch größer wird, bevor wir uns alle hassen und uns selbst vernichten.
Die Gesellschaft muss den Wohlstand aller sichern, nicht nur den Reichtum einiger.

Wir haben zurzeit die Stunde null, wir befinden uns auf der Kippe. Alles kann sich zum Guten oder zum Bösen wenden.  Jetzt haben wir noch die Gelegenheit, es  zu beeinflussen.
Wir können auf eine gerechtere Welt hin arbeiten oder alles dabei belassen und abwarten, dass alles zusammenbricht.
Wir haben in der EU eine Jugendarbeitslosigkeit von über 20%, Griechenland und Spanien bileden mit 51,4 und 45% die traurige Spitze in der EU, Kroatien und Italien folgen mit knapp 40%, Portugal und  Zypern mit knapp 30%, Belgien, Slowakei, Frankreich und Finnland liegen im Bereich von 25-22%.

Wir verschwenden unsere Jugend.

Und das Bild in der EU ist symptomatisch für die ganze Welt. Wir machen nicht einmal vor unseren Kindern halt. Diese egoistische, kalte Lebensweise muss gestoppt werden. Jeder Mensch braucht eine Perspektive, eine Zukunft.
Wir erzeugen eine komplette Generation der Hoffnungslosen.
Es ist die Stunde null, wir haben eigentlich gar keine Optionen mehr, wir können uns gar nicht mehr entscheiden. Wir müssen handeln, wir müssen verändern. Für unsere Kinder, für uns, für die Welt.

Die Stunde null.
Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
Der Mensch muss seinen Ich Bezug aufgeben, muss als soziales Wesen an andere denken, für andere Sorgen. Das tut weh, wir müssen unser ganzes Weltbild, alles, worauf wir bisher gebaut haben hinter uns lassen, das ist wie sterben. Es wird für jeden einzelnen wie als ob er sich von sicherem Grund auf ein unsicheres Terrain begibt.

Heute im Gottesdienst hat unser Pfarrer über eine Bibelstelle im Alten Testament gepredigt. In Genesis 12  steht: Da sagte der HERR zu Abram: Verlass deine Heimat, deine Sippe und die Familie deines Vaters und zieh in das Land, das ich dir zeigen werde!  Ich will dich segnen und dich zum Stammvater eines mächtigen Volkes machen. Dein Name soll in aller Welt berühmt sein. An dir soll sichtbar werden, was es bedeutet, wenn ich jemand segne.  Alle, die dir und deinen Nachkommen Gutes wünschen, haben auch von mir Gutes zu erwarten. …….. Alle Völker der Erde werden Glück und Segen erlangen, wenn sie dir und deinen Nachkommen wohlgesinnt sind. Abram folgte dem Befehl des HERRN und brach auf, und Lot ging mit ihm.

Lasst uns genau wie Abraham aufbrechen, wir dürfen nicht zurück schauen, wir müssend das neue akzeptieren, den Weg zu Ende gehen. Wir dürfen uns von dem alten, den alten Mustern nicht wieder einfangen lassen. Vergangenes darf uns nicht als Ballast dienen bei unserem Weg zur Gerechtigkeit.
Wir müssen die Lehren erfüllen, müssen Gottes Willen endlich umsetzen.
Wir müssen uns organisieren, und gerecht werden.
Wir müssen uns einmischen, denn wir sind viele.
Wir müssen im Sinne Jesu Brüderlichkeit,  Gerechtigkeit, Verantwortung und Liebe in die Welt tragen. Gott gab uns die Demokratie, wir müssen endlich unsere Mehrheit nutzen, dann können wir Gerechtigkeit bringen über gute, wie schlechte.

Gott ist der Gott aller Menschen. Auch derer, die nicht an ihn glauben wie wir. Gott möchte einen, nicht entzweien. Gott möchte ermöglichen, nicht verhindern. Gott liebt das Leben, liebt uns, jeden einzelnen. Gott ist die Liebe selbst.

Lasst uns eine Organisation eine Partei auf die Beine stellen.

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Bewahrung der Schöpfung zusammen mit dem Bemühen um Frieden und Gerechtigkeit sind Grundlage unserer Politik. Wir vertrauen auf Gott, wir richten nicht, wir verurteilen nicht.

 

 

 

 

 

 

 

(zu diesem Thema empfehle ich „Was Jesus wirklich gesagt hat“ von Franz Alt (http://www.sonnenseite.com), das Buch hat mich verändert. Herr Alt bezieht sich in seinem Buch auf eine Rückübersetzung der Evangelien aus möglichst alten Schriften ins Aramäische (der Sprache Jesu) und von dort ins deutsche von Günther Schwarz (http://www.jesus-forscher.de).

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